Über Sven Knoch

Ich bin im dritten Jahrzehnt als Grafik- und Onlinemann in meinem Element. Ich hasse Klüngelei, ich liebe es, wenn Qualität für sich sprechen darf. In den 1990ern war ich zum Beispiel grafischer Leiter der legendären SAT.1 Wochenshow. Als freischaffender Art Director, Cartoonist und Redakteur arbeite ich seit 2000 selbständig und bin routiniert in der Erstellung von Websites, grafischen Elementen, Animationen sowie redaktionellen Inhalten zur Weiterverwertung in Internet, TV und Print. Weiter mit Musik.

Das Ende des Kapitalismus

Kabarett meets Wissenschaft:
Die Bestsellerautorin Ulrike Herrmann trifft den Kabarettisten Jürgen Becker

Das Plakat ist von uns.

Worum geht es? Ob Ökonomen oder Politiker wie Christian Lindner: Fast alle glauben an den Segen des ewigen Wachstums. Unbegrenztes Wachstum ist aber in einem begrenzten System wie unserer Erde nicht möglich. Das müsste doch gerade ein so extrem begrenztes System wie Christian Lindner verstehen.

Einige Klimaschützer sind inzwischen so verzweifelt, dass sie unsere Stadtautobahnen blockieren und mancherorts den Verkehr komplett lahmlegen. Bringt aber nichts, weil niemand weiß: Wo ist der Unterschied zu sonst?

Der Kapitalismus steckt in einem Dilemma: Er benötigt Wachstum, um zu stabil zu sein, aber leider wird die Ökoenergie aus Sonne und Wind niemals reichen, um weltweites Wachstum zu befeuern. Die Industrieländer müssen sich vom Kapitalismus verabschieden und eine Kreislaufwirtschaft anstreben, in der nur noch verbraucht wird, was sich recyceln lässt.

Aber wie soll man sich dieses grüne Schrumpfen vorstellen? Das beste Modell ist ausgerechnet die britische Kriegswirtschaft ab 1939 – sagt Ulrike Herrmann. Jürgen Becker hat eine Lösung, in der der Humor eine zentrale Rolle spielt. Schließlich lassen sich sinnvolle Lösungen auch finden, indem man beharrlich nach dem Unsinn forscht.

Ulrike Herrmann ist taz-Wirtschaftskorrespondentin. Ihr neuestes Buch heißt „Das Ende des Kapitalismus. Warum Wachstum und Klimaschutz nicht vereinbar sind – und wie wir in Zukunft leben werden“ (KiWi).

Jürgen Becker ist Kabarettist aus Köln. Von 1992 bis 2020 moderierte er die WDR „Mitternachtsspitzen“. Zuletzt erschien von ihm „Die Zukunft war auch schon mal besser“ (KiWi).

GR betreut Jürgen Becker seit über einem Jahrzehnt mit Website und allen Plakaten – die grafischen und die Bühnen-Überzeugungstäter passen gut zusammen. Wir freuen uns über das Vertrauen umso mehr, als Jürgen ja gelernter Grafiker ist.

Die Abwesenheit von hässlich ist nicht schön, das Ersetzen von Gestaltung durch durch Controlling-optimierte Interfaces ist nicht Design. Popcorn ohne Kino ist nur Popcorn.

In the past 50 years there have been many beautiful graphic designs using Helvetica, but this has more to do with the quality of the designers using it [rather] than with the quality of Helvetica as a typeface.Martin Majoor

What it’s wrong to do is criticize Arial as a clone or rip-off of Helvetica. If Arial is a rip-off of Helvetica, then Helvetica is a rip-off of Akzidenz Grotesk; or we could simply say that they are both rip-offs of earlier Grotesque faces.I love typography

Schnitt, Illustration Animation

Natürlich kann lustige Präsentationsvideos komplett mit dem Telefon machen. Man kann sie aber auch mit Adobe After Effects machen. Dauert kaum länger und ist viel schöner. Wenn man es kann. Wir freuen uns immer wieder, wenn wir für so kreativ Bekloppte wie zum Beispiel Ingo Appelt kreativ bekloppt sein dürfen. Und bitte kauft diese CD. Sie ist sehr lustig.

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Woran Du merkst, dass Du schnell bist? Wenn Dich jede zweite Site rausschmeisst, weil sie Dich für einen Bot hält.

Die Post ist da

Sichtung der Mails: Selbsternannte Marketing-Entscheider schreiben „USB“, wo sie „URL“ meinen, andere verschicken an einem wahlfreien Tag des Jahres via Copy & Paste die Neujahrswünsche von vor x Jahren. Sorgfalt, kein Ding.

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