No Futura

IKEA-Pressesprecherin Camilla Meiby erzählt einen vom Pferd: “We’re surprised, but I think it’s mainly experts who have expressed their views, people who are interested in fonts. I don’t think the broad public is that interested. Verdana is a simple, cost-effective font which works well in all media and languages.” Einfach und kosteneffizient ist die Verdana. Das sind die Gründe, eigentlich reicht kosteneffizient. Und die Behauptung, der Wechsel der Hausschrift störe nur dieses seltsame Clübchen von Schriftliebhabern berührt nur die Oberfläche dessen, was hier passiert. Wenn ein Schauspieler nuschelt, geht das zuallererst auf Kosten der Zuschauer. Mit schlechter Bildgestaltung verhält es sich genauso. Auf den Punkt allerdings bringt es die Süddeutsche Zeitung: “All jenen, die monieren, dass Ikea dank der Verdana nun ‘billig’ erscheine, kann man sagen, dass Billigkeit dem IKEA-Programm nicht fremd ist. Und die Bauhaus-Ideale, die IKEA erfolgreich gemacht haben, hat das Möbelhaus vor langer Zeit hintangestellt.”

Von |Februar 27th, 2013|Kategorien: Da draußen, Neue Arbeiten|0 Kommentare

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Ich bin im dritten Jahrzehnt als Grafik- und Onlinemann in meinem Element. Ich hasse Klüngelei, ich liebe es, wenn Qualität für sich sprechen darf. In den 1990ern war ich zum Beispiel grafischer Leiter der legendären SAT.1 Wochenshow. Als freischaffender Art Director, Cartoonist und Redakteur arbeite ich seit 2000 selbständig und bin routiniert in der Erstellung von Websites, grafischen Elementen, Animationen sowie redaktionellen Inhalten zur Weiterverwertung in Internet, TV und Print. Weiter mit Musik.

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