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About Sven Knoch

Sven ist im zweiten Jahrzehnt als Grafik- und Online-Profi in seinem Element. Er war in den 1990ern zum Beispiel grafischer Leiter der legendären SAT.1 Wochenshow. Der freischaffende Grafiker, Cartoonist und Redakteur arbeitet seit 2000 selbständig und ist routiniert in der Erstellung von Websites, grafischen Elementen, Animationen sowie redaktionellen Inhalten zur Weiterverwertung in Internet, TV und Print.

Gigantische Aschenputtel: Microsoft Word und Excel

Von |April 27th, 2017|Kategorien: News|0 Kommentare

Viele nutzen Microsoft Word und Microsoft Excel leider nur wie Notizzettel und ignorieren die wichtigsten Eigenschaften dieser mächtigen Werkzeuge: Text und Daten zu strukturieren. Da werden in Word Überschriften fett gesetzt, anstatt sie als Überschriften zu kennzeichnen (was sie in der Regel auch fett setzen würde) und in Tabellen werden Leerzeilen und außerhalb der Kommentarfelder ausschweifende Kommentare eingefügt. Solche Texte und Tabellen sind später nur unter großem zusätzlichen Zeitaufwand auswertbar: die Gliederungsansicht von Word übersieht Fettgedrucktes und Excel hört bei der ersten gefundenen Leerzeile auf, seine Tabellen zu filtern oder zu sortieren.

Es gibt kaum Programme, die mehr in der Kritik stehen, als die Office-Programme von Microsoft. Man sagt, sie seien zu komplex, zu aufgeblasen und die Menüführung sei für eine flüssige Bedienung zu unübersichtlich, und an all dem ist was dran. Gleichzeitig könnte man aber über beide Programme auch sagen, was man über wirkliche Freunde und kompetente Mitarbeiter sagt: sie sind sehr wertvoll, wenn das auch auf den ersten Blick nicht jedem auffällt; der Wert ergibt sich aus einem gewachsenen Vertrauens- bzw. Arbeitsverhältnis.

Also, eine freundliche Bitte aus der Redaktion an alle Office-Suite-Muffel: behandelt Word und Excel mit Respekt, lernt sie als mehr zu sehen, denn als ranzige Schmierzettel. Die Grundfunktionen der beiden Apps sind leicht zu lernen und schon ein Worddokument mit korrekt formatierten Absätzen und eine Exceltabelle ohne Leerzeilen helfen Redaktionen und Agenturen bei der Nutzung der eingegebenen Inhalte enorm.

Weiter mit Musik.

Wolle Rose kaufe?

Von |April 22nd, 2017|Kategorien: News|0 Kommentare

Jede Geschäftsentscheidung stellt vor die Wahl: Ehrlichkeit oder Gier? Unser kleiner tapferer Laden ist für Projekte, die ihre Zielgruppe nicht enttäuschen, deswegen liefern wir Inhalte und freuen uns für die zu arbeiten, die wohl Geld verdienen wollen (wie wir), die aber Gier nicht über Haltung stellen.

Wenn wir Inhalte versprechen, bekommt sie der User. In Text und Bild. Wir bitten nicht ums Wort, um dann nur aufmersamkeitsheischendes Blabla abzusondern. Beim Klick auf unsere Links gibt es Inhalt und es gibt ihn sofort und nicht erst beim Klick auf den dritten oder vierten Link, nachdem er sich erst durch ein halbes Dutzend redundanter Präsenzen geklickt hat, die nichts Anderes wollen, als Besucherzahlen aufzublasen und mehr oder weniger mit dem Pseudo-Inhalt verbundene Waren zu verkaufen. Dieser Teil des Webs ist vergleichbar mit den Kaffeefahrten des letzten Jahrhunderts, wo Rentner den Auftritt eines abgehalfterten Schlagerstars in Aussicht gestellt bekamen und bei einer Möbelhauseröffnung oder auf einer Verkaufsveranstaltung für Heizdecken landeten. Dieser Teil des Webs stößt genauso sauer auf, wie, wenn man eine Bootsrundfahrt durch den Spreewald bucht und der Schiffer unterwegs ungefragt bei jedem marodierenden Gurkenverkäufer anhält.

Wir tun, was wir tun, auch weil wir das Internet nicht den Hütchenspielern überlassen wollen. Dass die, die wirklich eine Haltung und was zu sagen haben, nicht hinter den Heizdeckenverkäufern verschwinden. Und damit ihr genau wisst, was das ist, was wir nicht tun – hier die Zusammenfassung von Wikipedia:

Mit Clickbaiting bzw. Klickköder wird medienkritisch ein Prozess bezeichnet, Inhalte im World Wide Web mit einem Clickbait (deutsch etwa „Klickköder“) anzupreisen. Clickbaits dienen dem Zweck, höhere Zugriffszahlen und damit unter anderem mehr Werbeeinnahmen durch Internetwerbung oder eine größere Markenbekanntheit der Zielseite bzw. des Autors zu erzielen.

Ein Clickbait besteht in der Regel aus einer reißerischen Überschrift, die eine sogenannte Neugierlücke (englisch curiosity gap) lässt. Sie teilt dem Leser gerade genügend Informationen mit, um ihn neugierig zu machen, aber nicht ausreichend, um diese Neugier auch zu befriedigen, ähnlich einem Cliffhanger. Die Überschrift kann durch grafische Elemente mit gleicher Funktion ergänzt oder ersetzt werden.

Die hinter einem Clickbait liegenden Artikel sind üblicherweise gut mit Einrichtungen zum schnellen Teilen in sozialen Netzwerken ausgestattet, was die Zugriffszahlen ebenso erhöht.

Hinter vielen Links, die mit einem Clickbait versehen werden, befinden sich Videos, Bildstrecken oder Listicles. Solche Inhalte sind häufig von keiner journalistischen Qualität, verbreiten sich allerdings in sozialen Medien besonders gut. Es gibt jedoch auch Online-Magazine, die eher seriöse Themen wie Diskriminierung oder Überwachung mit Clickbait-Titeln versehen.

Themen, die die Gefühle des Lesers wecken, wie etwa Tiere oder Babys, sind für Clickbaiting besonders beliebt.

Die Geschichten, die mit Clickbait-Überschriften versehen werden, sind oftmals weit weniger spektakulär, als die Überschrift verspricht.

Zu den Vorreitern des Clickbaiting gehören seit 2006 etwa BuzzFeed und die Huffington Post, in Deutschland unter anderem das Online-Magazin heftig.co. Auch Medien wie die Fernsehsendung heute oder Focus arbeiteten schon mit Clickbait-Überschriften. Die Seite heftig.co erreichte mit ihren Überschriften regelmäßig mehr Reichweite in den sozialen Netzwerken als etwa Spiegel Online.Wikipedia

Grafik & Redaktion