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Von Sven Knoch

Sebastian Pienta, Benjamin Ladjanszki, Renato Klieger, Irma Cruzat und meine Kleinigkeit sind die Animatoren hinter den schmucken Überleitungen zwischen den Sketchen des unglaublichen, preisgekrönten ZDF-Formats Sketch History, dessen zweite Staffel heute Abend startet. Danke, Chris Geletneky, mich zu einem Teilchen des Projekts zu machen! Das Intro zu einem Sketch um Al Capone ist von mir, das Voiceover von Bastian Pastewka – sozusagen unsere erste On-Air-Zusammenarbeit mit dem Tausendsassa der deutschen Unterhaltung, für den wir online schon seit fast 15 Jahren arbeiten (20, wenn man die Zeit der SAT.1-Wochenshow dazurechnet). ZDF SKETCH HISTORY. Heute Abend nach der ZDF heute-show!




Mittlerweile schaffen wir’s dann doch bis in die Fernsehzeitungen. Wenn es auch nur die von uns gebastelten Anzeigen für C-Movies sind :-)

 




Crowdfunding ist die Fortsetzung des Hobbykellers mit digitalen Mitteln, es wird nur mehr Geld versenkt für die Dinge, die keinen interessieren.




Ende der 1990erjahre waren die Tutorials von „Doc Ozone“ der letzte Schrei. Adobe Photoshop trug die Versionsnummer 3 und Photoshopdateien endeten auf „.ps3“. Ein Effektemenü gab es noch nicht, aber es gab den Doc, der uns erklärte, wie man in „nur vier Schritten“ einen schicken Schlagschatten erstellt:  www.handson.nu/HTML/dropshadow.shtml Und wem die Tutorials zu ladeintensiv war – DSL war noch nicht erfunden und jede Onlineminute kostete richtig Geld – dem wurde angeboten, sich das ganze Tutorial auf den heimischen Rechner runterzuladen: dreieinhalb Megabyte! Eine wunderbare Zeitreise, die jedem Photoshop-Fan das Herz wärmt und mindestens eine Rechtfertigung für die monatlichen Software-Abo-Zahlungen an Adobe liefert: die Entwicklungsarbeit dieser Leute ist einfach großartig!

www.handson.nu







Wir freuen uns über einen neuen Agenturkunden! Seit es SHP gibt, arbeiten wir wunderbar zusammen mit diesen freundlichen hochprofessionellen Künstlermanagern, aus deren Portfolio wir uns unter anderen schon um die Online- und Plakatbelange von Ingo Appelt, Jürgen Becker und Konrad Beikircher kümmern dürfen. Jetzt haben wir Relaunch und Redaktion der Agentur-Website übertragen bekommen. Wir freuen uns SEHR und machen uns an die Arbeit.




Intrigued, Gianluca started carrying a pen and paper around with him and challenging friends, family and total strangers to see if they could draw a bike. “Soon I found out that when confronted with this odd request, most people have a very hard time remembering exactly how a bike is made. Some did get close, some actually nailed it, but most ended up drawing something that was pretty far off from a regular men’s bicycle.”Gianluca Gimini: Velocipedia – WeTransfer This Works

Was hier eine der Ausgangspunkt für eine lustige Geschichte ist, nutzte mein Deutschlehrer am Gymnasium als Thema für eine Klassenarbeit und vier Fünftel der Klasse bekamen Noten von gerade noch ausreichend bis ungenügend, weil es niemandem gelang, ein Fahrrad perfekt zu beschreiben. Bei der Rückgabe der Klassenarbeiten ließ er einige besonders schlechte Beschreibungen von den jeweiligen Autoren vor der Klasse vorlesen. Genüsslich begleitete er diese Lesungen dadurch, dass er gemäß der ungelenken Beschreibungen, begletet von süffisant gemeinten Bemerkungen, Zeichnungen an der Tafel anfertigte. Das war erniedrigend für jeden Einzelnen und führte zu einer Beschwerde durch den Klassensprecher. Letztlich musste der Lehrer sich vor dem Kollegium verantworten, weil er uns mit dieser Aufgabe wissentlich und vorsätzlich überfordert hatte.

Das Projekt von Jan Luca Teamini dagegen macht viel Spaß. Seine Visualisierungen der ungelenken Beschreibung von Zweirädern sind eher eine Ode an die Vorstellungskraft, eine Verbeugung vor dem Willen der Menschen, mit viel Fantasie und hohen Unterhaltungswert noch auch das zu erklären was sie im Grunde nicht erklären können.