Atelier

Wir machen nicht alles. Aber alles Gute.




Jede Geschäftsentscheidung stellt vor die Wahl: Ehrlichkeit oder Gier? Unser kleiner tapferer Laden ist für Projekte, die ihre Zielgruppe nicht enttäuschen, deswegen liefern wir Inhalte und freuen uns für die zu arbeiten, die wohl Geld verdienen wollen (wie wir), die aber Gier nicht über Haltung stellen.

Wenn wir Inhalte versprechen, bekommt sie der User. In Text und Bild. Wir bitten nicht ums Wort, um dann nur aufmersamkeitsheischendes Blabla abzusondern. Beim Klick auf unsere Links gibt es Inhalt und es gibt ihn sofort und nicht erst beim Klick auf den dritten oder vierten Link, nachdem er sich erst durch ein halbes Dutzend redundanter Präsenzen geklickt hat, die nichts Anderes wollen, als Besucherzahlen aufzublasen und mehr oder weniger mit dem Pseudo-Inhalt verbundene Waren zu verkaufen. Dieser Teil des Webs ist vergleichbar mit den Kaffeefahrten des letzten Jahrhunderts, wo Rentner den Auftritt eines abgehalfterten Schlagerstars in Aussicht gestellt bekamen und bei einer Möbelhauseröffnung oder auf einer Verkaufsveranstaltung für Heizdecken landeten. Dieser Teil des Webs stößt genauso sauer auf, wie, wenn man eine Bootsrundfahrt durch den Spreewald bucht und der Schiffer unterwegs ungefragt bei jedem marodierenden Gurkenverkäufer anhält.

Wir tun, was wir tun, auch weil wir das Internet nicht den Hütchenspielern überlassen wollen. Dass die, die wirklich eine Haltung und was zu sagen haben, nicht hinter den Heizdeckenverkäufern verschwinden. Und damit ihr genau wisst, was das ist, was wir nicht tun – hier die Zusammenfassung von Wikipedia:

Mit Clickbaiting bzw. Klickköder wird medienkritisch ein Prozess bezeichnet, Inhalte im World Wide Web mit einem Clickbait (deutsch etwa „Klickköder“) anzupreisen. Clickbaits dienen dem Zweck, höhere Zugriffszahlen und damit unter anderem mehr Werbeeinnahmen durch Internetwerbung oder eine größere Markenbekanntheit der Zielseite bzw. des Autors zu erzielen.

Ein Clickbait besteht in der Regel aus einer reißerischen Überschrift, die eine sogenannte Neugierlücke (englisch curiosity gap) lässt. Sie teilt dem Leser gerade genügend Informationen mit, um ihn neugierig zu machen, aber nicht ausreichend, um diese Neugier auch zu befriedigen, ähnlich einem Cliffhanger. Die Überschrift kann durch grafische Elemente mit gleicher Funktion ergänzt oder ersetzt werden.

Die hinter einem Clickbait liegenden Artikel sind üblicherweise gut mit Einrichtungen zum schnellen Teilen in sozialen Netzwerken ausgestattet, was die Zugriffszahlen ebenso erhöht.

Hinter vielen Links, die mit einem Clickbait versehen werden, befinden sich Videos, Bildstrecken oder Listicles. Solche Inhalte sind häufig von keiner journalistischen Qualität, verbreiten sich allerdings in sozialen Medien besonders gut. Es gibt jedoch auch Online-Magazine, die eher seriöse Themen wie Diskriminierung oder Überwachung mit Clickbait-Titeln versehen.

Themen, die die Gefühle des Lesers wecken, wie etwa Tiere oder Babys, sind für Clickbaiting besonders beliebt.

Die Geschichten, die mit Clickbait-Überschriften versehen werden, sind oftmals weit weniger spektakulär, als die Überschrift verspricht.

Zu den Vorreitern des Clickbaiting gehören seit 2006 etwa BuzzFeed und die Huffington Post, in Deutschland unter anderem das Online-Magazin heftig.co. Auch Medien wie die Fernsehsendung heute oder Focus arbeiteten schon mit Clickbait-Überschriften. Die Seite heftig.co erreichte mit ihren Überschriften regelmäßig mehr Reichweite in den sozialen Netzwerken als etwa Spiegel Online.Wikipedia




Redaktion für Facebook-Seiten ist derzeit sehr unbefriedigend, denn bevor der Besucher den ersten neuen Content sieht, muss er auf Desktoprechnern ganze drei Screenhöhen runterscrollen. Vorher zwingt einen Facebook, die Übersichten von Veranstaltungen, Fotos und Videos anzuschauen oder gleich Besucher-Kommentar abzugeben. Sehr offensichtliche und lästige Gängelung.




Und wir sind wieder ein wenig stolzer, in der Arbeit für unsere lieben Kunden seit über einem Jahrzehnt auf WordPress zu setzen.




Von Sven Knoch

Sebastian Pienta, Benjamin Ladjanszki, Renato Klieger, Irma Cruzat und meine Kleinigkeit sind die Animatoren hinter den schmucken Überleitungen zwischen den Sketchen des unglaublichen, preisgekrönten ZDF-Formats Sketch History, dessen zweite Staffel heute Abend startet. Danke, Chris Geletneky, mich zu einem Teilchen des Projekts zu machen! Das Intro zu einem Sketch um Al Capone ist von mir, das Voiceover von Bastian Pastewka – sozusagen unsere erste On-Air-Zusammenarbeit mit dem Tausendsassa der deutschen Unterhaltung, für den wir online schon seit fast 15 Jahren arbeiten (20, wenn man die Zeit der SAT.1-Wochenshow dazurechnet). ZDF SKETCH HISTORY. Heute Abend nach der ZDF heute-show!




Mittlerweile schaffen wir’s dann doch bis in die Fernsehzeitungen. Wenn es auch nur die von uns gebastelten Anzeigen für C-Movies sind :-)

 




Crowdfunding ist die Fortsetzung des Hobbykellers mit digitalen Mitteln, es wird nur mehr Geld versenkt für die Dinge, die keinen interessieren.




Ende der 1990erjahre waren die Tutorials von „Doc Ozone“ der letzte Schrei. Adobe Photoshop trug die Versionsnummer 3 und Photoshopdateien endeten auf „.ps3“. Ein Effektemenü gab es noch nicht, aber es gab den Doc, der uns erklärte, wie man in „nur vier Schritten“ einen schicken Schlagschatten erstellt:  http://www.handson.nu/HTML/dropshadow.shtml Und wem die Tutorials zu ladeintensiv war – DSL war noch nicht erfunden und jede Onlineminute kostete richtig Geld – dem wurde angeboten, sich das ganze Tutorial auf den heimischen Rechner runterzuladen: dreieinhalb Megabyte! Eine wunderbare Zeitreise, die jedem Photoshop-Fan das Herz wärmt und mindestens eine Rechtfertigung für die monatlichen Software-Abo-Zahlungen an Adobe liefert: die Entwicklungsarbeit dieser Leute ist einfach großartig!

www.handson.nu